Von: mike
11.07.10
So nun, ist es eine Woche her, seit meinem Start beim Ironman Kärnten. Das Rennen war eine sehr schöne Erfahrung, die mich auch für die Zukunft mit Sicherheit weiterbringen wird!
Das Schwimmen war recht ordentlich, ich habe gleich eine Gruppe gefunden, die in etwa mein Tempo geschwommen ist und so vergingen die 3,8 km recht angenehm. Die letzten 800 m im Lendkanal waren wirklich ein Erlebnis, denn wann stehen schon so viele Zuschauer so nah am Wasser und feuern einen an! Ich stieg dann mit 1:02 aus dem Wasser und der Wechsel verlief auch gut ohne Probleme!
Vom ersten Meter an fühlte ich mich sofort gut auf dem Rad, jedoch musste ich zuerst mit dem Puls runterkommen, was mir auch schnell gelang und so konnte ich ein schnelles und vor allem recht lockeres Tempo angehen! Was für mich eine wirkliche Frechheit war, war das Windschattenfahren auf der Stecke. Wenn mal Gruppen von bis zu 10 – 15 Leute zusammen sind, dann sag ich ja nichts bei über 2000 Startern, aber wenn man auf Gruppen von bis zu 70 Leuten auffährt, die in 3er Reihen nebeneinander einen Kreisel machen und dafür nicht einmal bestraft werden, dann ist das bodenlos. Ich für meinen Teil habe versucht diesen Gruppen bzw. dem Windschattenfahren grundsätzlich aus dem Weg zu gehen! Nach 120 km hatte ich einen kurzen Einbruch, der aber nach nur wenigen km wieder weg war und so konnte ich nach ca. 5 Std. recht locker vom Rad steigen und gut wechseln!
Auf den ersten Laufkilometern kam ich in großes Staunen, denn ich habe mir immer vorgestellt, dass die ersten km die schlimmsten sind, aber genau das Gegenteilige war der Fall. Die ersten 15 – 20 km gingen locker mit einem 4.40 – 4.45er Schnitt von der Hand. Ich hatte keine muskulären Probleme oder welche mit dem Magen, es lief alles gut und locker! Jedoch, als dann ca. beim Halbmarthon die Sonne rauskam, da ging auf einmal gar nichts mehr, leider. Ich musste jeden Meter, den ich wenigstens gejoggt bin, kämpfen! Die letzten 15 km bestanden dann immer aus 300 m joggen und kurzen Gehpausen, aber dies war mir egal, denn ich wollte bei meiner ersten Langdistanz ins Ziel kommen. Dies war mir das Wichtigste und so lief ich nach 10 Std. und 16 Minuten ins Ziel ein!
Im nachhinein, war es für mich sehr lehrreich zu sehen, wie sich eine Langdistanz anfühlt und ich habe vieles mehr über meinen Körper herrausgefunden. Aber in den nächsten Jahren werde ich mich wieder ganz in die Dienste der Ligamannschaft stellen und auf den kürzeren Distanzen starten, damit sich vor allem meine Grundschnelligkeit steigert!
Ich möchte mich noch gern bei allen bedanken, die mit mir nach Klagenfurt gereist sind und mich tatkräftig unterstützt haben, DANKE!!!
Noch ein kleiner Dank geht ans Ampuls Sport Team und ans Radl-Center-Stöckl, die mir mein Rad perfekt eingestellt und überprüft haben, vielen Dank!
Von: benjamin
10.07.10
Der Start meines ersten Ironman [Größe des Videos ca. 5,77MB]
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Ich auf dem Rad [Größe des Videos ca. 1,67MB]
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Ich laufe an meiner Fankurve vorbei [Größe des Videos ca. 2,15MB]
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Endlich im Ziel [Größe des Videos ca. 2,79MB]
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Von: benjamin
09.07.10
Von: benjamin
04.07.10
Es ist geschafft!
Ich bin ein IRONMAN. In der Hitze von Klagenfurt habe ich meine erste Langdistanz absolviert.
Bericht und Bilder folgen.
Ergebnis:
Platz gesamt: 332 von 2055 (16%)
Platz Männer: 321 von 1498 (17%)
Platz M-18: 14 von 40 (35%)
Schwimmen: 1:02:32, Rang: 264
Wechselzone 1: 0:04:41
Radfahren: 5:00:49, Rang: 244
Wechselzone 2: 0:04:49
Laufen: 4:03:37, Rang: 642
Radfahren 1.Hälfte: 2:25:19
Radfahren 2.Hälfte: 2:35:30
Laufen 1.Hälfte: 1:47:38
Laufen 2.Hälfte: 2:15:58
Gesamtzeit: 10:16:30




